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Häufige Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Behandlung, Ablauf und Methoden.

Was muss ich zur Behandlung mitnehmen?

Solltest du bereits ärztliche Befunde, Röntgenbilder oder eine Überweisung haben, bring diese bitte mit. Wenn du Fragen oder spezielle Anliegen hast, lass es uns gerne vor deinem Termin wissen, damit wir optimal auf deine Bedürfnisse eingehen können.

Übernimmt meine Krankenversicherung die Kosten?

Die Praxis operiert nicht nach dem Verfahren der direkten Abrechnung mit den Krankenkassen. Vor einer Erstattung durch die Krankenkasse ist zunächst eine private Begleichung des Rechnungsbetrags erforderlich. Daraufhin kann die Rechnung bei der Krankenkasse eingereicht werden.

Einige private Krankenkassen übernehmen teilweise oder sogar vollständig die Kosten für die Behandlung. Wir empfehlen daher, im Vorfeld bei der Krankenkasse nachzufragen, ob und in welchem Umfang eine Kostenbeteiligung möglich ist.

Gibt es Parkplätze?

Ja, glücklicherweise sind direkt vor der Praxis in der Regel ausreichend Parkplätze verfügbar.

Kann ich auch mit Karte bezahlen?

Selbstverständlich, bei uns kannst du bequem mit Karte bezahlen. Wir akzeptieren alle gängigen Kredit- und EC-Karten, um den Zahlungsvorgang so einfach wie möglich zu gestalten.

Was ist Osteopathie?

Der Name selbst ist etwas irreführend. Wörtlich übersetzt bedeutet Osteopathie „Knochenleiden" oder „Knochenkrankheit". Tatsächlich betrachtet die Osteopathie jedoch den Menschen als Ganzes.

Der Begründer der Osteopathie, Dr. Andrew Taylor Still, entwickelte ein System zur Behandlung von Funktionsstörungen im Körper. Ziel ist es, den Körper dabei zu unterstützen, wieder in sein natürliches Gleichgewicht zu finden und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Die Osteopathie wird traditionell in drei Bereiche unterteilt:

  • Parietale Osteopathie (Gelenke, Muskeln und Bewegungsapparat)
  • Viszerale Osteopathie (Organe und ihre Beweglichkeit)
  • Craniosacrale Osteopathie (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und Nervensystem)

Diese Bereiche werden nicht getrennt betrachtet, sondern als miteinander verbundene Bestandteile eines Gesamtsystems.

Wie verläuft eine Osteopathie-Sitzung?

Eine Sitzung gliedert sich typischerweise in vier Abschnitte:

  1. Anamnese – Ausführliches Gespräch über Beschwerden, Verletzungen, Operationen, frühere Ereignisse und mögliche Zusammenhänge.
  2. Untersuchung – Analyse relevanter Körpersysteme mittels osteopathischer und klinischer Tests.
  3. Behandlung – Individuell angepasste osteopathische Techniken zur Behandlung der festgestellten Einschränkungen.
  4. Nachsorge – Erneute Tests, Besprechung der Veränderungen sowie gegebenenfalls Übungen für Zuhause und Empfehlungen für weitere Termine.

Wie viele Behandlungen werde ich brauchen?

Die benötigte Anzahl der Sitzungen hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Art und Dauer der Beschwerden sowie die individuelle Reaktion des Körpers.

Akute Beschwerden benötigen häufig nur wenige Termine. Chronische Beschwerden erfordern oftmals mehrere Sitzungen über einen längeren Zeitraum.

Typischerweise umfasst ein Behandlungsplan etwa 3 bis 6 Sitzungen, die in wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Abständen stattfinden.

Welche Kleidung sollte ich für die Behandlung anziehen?

Empfohlen wird bequeme und lockere Kleidung, die ausreichend Bewegungsfreiheit bietet. Ideal sind:

  • kurze Hose oder lockere Sportkleidung
  • T-Shirt oder Tank-Top
  • für Frauen ein Sport-BH und Leggings

Enge Jeans, Gürtel oder stark einschränkende Kleidung sollten möglichst vermieden werden.

Welche Techniken werden in der Osteopathie verwendet und wie funktionieren sie?

Zu den häufig eingesetzten Techniken gehören:

  • Myofasziale Techniken zur Lösung von Spannungen im Bindegewebe
  • Gelenkmobilisationen und Manipulationen zur Verbesserung der Beweglichkeit
  • Viszerale Techniken zur Unterstützung der Organfunktion
  • Craniosacrale Techniken zur Regulierung des Nervensystems
  • Lymphatische Techniken zur Förderung des Lymphflusses

Die Auswahl erfolgt stets individuell auf Grundlage der Untersuchung.

Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken im Zusammenhang mit Osteopathie?

Osteopathie gilt grundsätzlich als sehr sichere Behandlungsmethode. Vorübergehend können auftreten:

  • muskelkaterähnliche Beschwerden
  • Müdigkeit oder Erschöpfung
  • kurzfristige Reaktionen des Körpers auf die Behandlung

Bestimmte Erkrankungen können Kontraindikationen darstellen. Daher ist es wichtig, alle relevanten gesundheitlichen Informationen vor der Behandlung mitzuteilen.

Was ist eine Body Flow Massage?

Die Body Flow Massage ist eine von Philip Thomsen entwickelte Methode, die klassische Massageelemente mit intuitiven, fließenden Berührungen kombiniert.

Ziel ist es, körperliche Verspannungen zu lösen, den Energiefluss anzuregen und tiefe Entspannung zu fördern.

Der Begriff „Flow" beschreibt den kontinuierlichen, harmonischen Ablauf der Behandlung, bei dem die Bewegungen nahtlos ineinander übergehen.

Wobei kann eine Body Flow Massage helfen?

Die Body Flow Massage kann unterstützend wirken bei:

  • Muskelverspannungen
  • Stress und innerer Unruhe
  • Schlafproblemen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Rehabilitation nach Verletzungen
  • Lymphstauungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Durchblutungsstörungen

Sie ersetzt keine medizinische Behandlung, kann diese jedoch sinnvoll ergänzen.

Was ist Neo Emotional Release?

Neo Emotional Release (NER) ist eine ganzheitliche Methode zur Lösung emotionaler Blockaden.

Die Methode basiert auf der Annahme, dass unverarbeitete Emotionen im Körper gespeichert werden und langfristig zu Spannungen oder Beschwerden beitragen können.

Während einer Sitzung werden körperliche Wahrnehmung, Atmung und gezielte therapeutische Impulse genutzt, um diese Muster bewusst wahrzunehmen und zu lösen.

NER eignet sich besonders für Menschen, die sich emotional festgefahren fühlen, wiederkehrende körperliche Beschwerden erleben oder eine tiefere Verbindung zu sich selbst aufbauen möchten.